Aktuelle Veranstaltung

Fr, 16.02.2024Mo, 20.05.2024

BLISS

Einzelausstellung von Tarek Lakhrissi

Bliss


Ort:
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich

In seiner Einzelausstellung BLISS nimmt Tarek Lakhrissi das Publikum mit auf eine Reise: Die Besucher*innen werden in einer bühnenartigen Szenerie zu Protagonist*innen – auf der Suche nach verträumten Momenten inmitten von Chaos. In drei Akten treffen sie auf immersive Installationen, eine filmische Arbeit und überlebensgrosse Skulpturen.

Der französische Poet und Künstler hat ein besonderes Interesse an Diskursen um race, soziale Klasse und Gender. Er kreiert einnehmende Gedichte und Installationen in schillernder Pop-Ästhetik, die traditionelle Narrative verändern wollen. Dabei arbeitet Lakhrissi mit der Technik der Autofiktion, also dem Verschmelzen von biografischer Erzählung mit fiktionalen Elementen. So bietet er einerseits Identifikationspotenzial für sein Publikum und erzählt zugleich eine ausgedachte Geschichte mit unzähligen Ebenen.

BLISS nimmt den Gemütszustand der Melancholie als Ausgangspunkt, um Themen wie Selbstfindung, das eigene Begehren und die soziale Ausgrenzung von marginalisierten Gruppen zu erkunden. Lakhrissis queere und BIPoC-Perspektive lässt sich auf allgemeine Alltagserfahrungen von marginalisierten Personen übertragen. Was, wenn man nicht zur weissen, cisgender und heterosexuellen Mehrheit der Gesellschaft gehört? So erzählt der Künstler eine autofiktionale Erkundungsreise durch das eigene Selbst, und bringt dabei ein komplexes Zusammenspiel zum Ausdruck: zwischen Licht und Dunkelheit, Glückseligkeit und Melancholie.

Kurator: Dr. Michael Birchall
Kuratorische Assistenz: Louisa Behr

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Vorschau

Italianita
Mo, 19.02.2024So, 14.04.2024

Italianità - Erfahrungen Schweiz

Ausstellung

Ort:
Landesmuseum, Zürich
Weitere Informationen

Ein südliches Lebensgefühl gehört in der heutigen Schweiz zum Alltag. Diese Italianità hat vor allem mit Einwanderungen aus Italien zu tun. Es gibt aber auch eine «einheimische Italianità» im Tessin und in Graubünden. Der italienische Lebensstil ist mit der Zeit von vielen Schweizerinnen und Schweizern übernommen worden und heute im ganzen Land spürbar. In Basel genauso wie in Vevey oder Sitten. Auf Zürichs Strassen ebenso wie in der Bieler Altstadt. Er ist Teil des immateriellen Kulturerbes. Doch der Weg zur heutigen «mediterranen Schweiz» war nicht immer einfach und hat viele schöne, aber auch zahlreiche traurige Lebensgeschichten geschrieben. Davon erzählen zehn Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in der neuen Ausstellung «Erfahrungen Schweiz – Italianità».

Viele Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit haben die Schweiz geprägt. Die Zuwanderung oder die Einführung des Internets sind Beispiele für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen, die unser Zusammenleben bis heute beeinflussen. Nicht alle dieser Entwicklungen lassen sich in ihrer Komplexität mit Objekten darstellen. Im neuen Ausstellungsformat «Erfahrungen Schweiz» stehen deshalb Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Zentrum. Ihre Schicksale und Erfahrungen ermöglichen dem Museumspublikum einen facettenreichen Rückblick auf die Schweizer Zeitgeschichte. Das Thema wechselt jährlich. Die Ausstellung kommt ohne Objekte aus und besteht aus einer grossformatigen Projektion mit Ton über Kopfhörer.

Landesmuseum

Vom Verschwinden
Fr, 23.02.2024Mo, 26.02.2024

Tage internationaler Literatur

Vom Verschwinden

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Zum neunten Mal lädt das Literaturhaus ein zu "Tagen internationaler Literatur". Zusammen mit Gästen aus dem Ausland und der Schweiz greifen wir dieses Mal ein übergeordnetes Thema auf: Das Gefühl der Auflösung, des Verschwindens alter Ordnungen und scheinbarer Gewissheiten ist im Moment wohl vielen Menschen nahe. Verschwinden und Leerstellen sind zudem immer wieder zentrales Thema und oft auch schöpferischer Antrieb literarischen Schreibens. Doch auch das Neue, das erst aus dem Rückzug des Vertraut-Bekannten entstehen kann, wird in den Blick genommen: Denn auch die Intensivierung der Wahrnehmung durch die Flüchtigkeit vieler Dinge ist ein zentraler Aspekt unseres Erlebens.

Lesungen und Gespräche mit John Burnside, jTanja Maljartschuk, Gianna Molinari, Kari, Ann Cotten, Anja Golob und weiteren.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Tickets/Festivalpass finden Sie hier.

donne
Do, 29.02.2024, 19:00 Uhr

Giornata delle donne e ragazze nella scienza 2024

Weitere Informationen

In occasione della Giornata delle Donne e Ragazze nella Scienza 2024 abbiamo incontrato quattro ricercatrici italiane attive in centri di ricerca di Bologna. Elena Pian, Lucia Pozzetti ed Elena Zucca sono tra le 26 scienziate italiane, di cui ben 9 astrofisiche, nella top-1000 delle Best Female Scientists in the World Ranking’ del 2024 secondo Research.com; Silvana Mangiaracina è tra le più autorevoli direttrici di biblioteche scientifiche multidisciplinari a livello internazionale, con un significativo curriculum di ricerche specializzate in questo ambito. Abbiamo chiesto loro cosa ed eventualmente chi le ha interessate ad intraprendere una professione scientifica di alto livello, quali ostacoli vedono alla carriera delle ricercatrici e come rimuoverli e, infine, una loro visione della loro ricerca nel futuro. Vi proponiamo questi racconti, sperando che possano ispirare sempre più le ragazze ad intraprendere studi scientifici.

Elena Pian, dirigente di ricerca dell’Osservatorio di Astrofisica e Scienza dello spazio di Bologna, dell’Istituto Nazionale di Astrofisica.

Lucia Pozzetti, ricercatrice astronoma dell’Osservatorio di Astrofisica e Scienza dello spazio di Bologna, dell’Istituto Nazionale di Astrofisica.

Elena Zucca, ricercatrice astronoma dell’Osservatorio di Astrofisica e Scienza dello spazio di Bologna, dell’Istituto Nazionale di Astrofisica.

Silvana Mangiaracina, direttrice responsabile della biblioteca ‘Dario Nobili’ dell’Area della Ricerca del CNR di Bologna.

Francesca-Borgo
Do, 14.03.2024, 19:00 Uhr

Leonardo: la scrittura allo specchio

Incontro con Francesca Borgo al Kulturama di Zurigo dal titolo “La scrittura allo specchio”. Evento in lingua italiana.

Ort:
Kulturama, Englischviertelstrasse 9, 8032 Zürich
Weitere Informationen

Nell’immaginario comune, la scrittura speculare o ‘specchiata’ di Leonardo da Vinci è spesso presa a simbolo dell’eccentricità del genio. Nel corso degli ultimi due secoli, gli studiosi hanno avanzato spiegazioni pratiche, biografiche, e neurologiche per risolvere quello che viene spesso erroneamente considerato alla stregua di un enigma o un codice. Questa conferenza illustrata affronta l’argomento da una prospettiva insolita, e applica gli strumenti della storia dell’arte a un campo tradizionalmente di competenza di filologi e paleografi.

L’orientamento della scrittura di Leonardo solleva così interrogativi importanti sulla temporalità e convenzionalità del linguaggio, la natura personale della grafia, la sua leggibilità e la sua storia.

Francesca Borgo è una storica dell’arte moderna. Dal 2017 é docente di storia dell’arte all’università di St Andrews in Regno Unito. Dal 2021 dirige un gruppo di ricerca internazionale alla Bibliotheca Hertziana- Max Planck Institute for Art History a Roma finanziato dal programma di eccellenza Lise Meitner della Societá Max Planck. Ha studiato all’università Ca’ Foscari di Venezia e conseguito master e dottorato ad Harvard nel 2017. É stata borsista presso il Getty Research Institute di Los Angeles (2017-2018), il Kunsthistorisches Institut in Florenz (2013-2017), l’Università di Amburgo (2016) e Villa I Tatti (2015). Alterna attività di ricerca e insegnamento ad attività curatorali e di divulgazione in Italia, Stati Uniti e Germania. Ha pubblicato numerosi studi sulle intersezioni tra cultura visiva, letteraria e scientifica nel Rinascimento, e in particolare di Leonardo da Vinci.

Souvenir
Di, 02.04.2024, 19:30 Uhr

Souvenir: Alhierd Bacharevič, Radmila Petrović

Sprache: Deutsch und Serbisch mit deutscher Übersetzung (Andrea Stanek)

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

In der Reihe «Souvenir» bringen Autor*innen aus Mittelosteuropa neben ihren Büchern je ein Andenken mit, das uns in ihre literarisch-geografischen Räume führt.

Alhierd Bacharevičs Romanepos «Europas Hunde» (Voland & Quist 2024, aus dem Belarussischen von Thomas Weiler) erzählt von Europa am Vorabend einer Katastrophe. Das Buch machte Furore, es gab Aufführungen in Minsk, London, Paris, Adelaide und Berlin. Mittlerweile ist der Roman in Belarus verboten und Bacharevič lebt seit Ende 2020 im Exil. Radmila Petrović zählt zu den gefragtesten Lyrikerinnen in Ex-Jugoslawien. Ihr Gedichtband «Meine Mama weiss, was in den Städten vor sich geht» (V & Q 2023, aus dem Serbischen von Denijen Pauljević und Philine Bickhardt) kreist um Familie, Dorfleben, Kindheitstraumata und zeigt weibliche Perspektiven auf die von massgeblich Männern geführten Kriege auf.

Moderation: Ilma Rakusa

Lesung: Lara Körte

Eine Kooperation des Literaturhauses Stuttgart und der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der Literaturhäuser

Tornera dal bosco
Do, 11.04.2024, 19:00 Uhr

Incontro con Maddalena Vaglio Tanet che presenterà il suo libro “Tornare dal bosco”

Moderazione Francesco Ziosi, evento in lingua italiana

Ort:
Sorell Hotel Zürichberg, Kursaal 1, Orellistrasse 21, 8044 Zürich
Weitere Informationen

Incontro con Maddalena Vaglio Tanet che presenterà il suo libro “Tornare dal bosco” (Marsilio) che è stato candidato al Premio Strega 2023. Moderazione Francesco Ziosi, evento in lingua italiana.

“Tornare dal Bosco” è la storia di una maestra che scompare, un giorno del 1970, di chi la cerca invano e del ragazzino che, inaspettatamente, la trova. Ci sono fabbriche e boschi, un collegio di suore, una Madonna con una barba di muschio, una donna con il suo amante, falsi avvistamenti, giochi guerreschi, fioriture venefiche, allucinazioni o forse ricordi, spiumare di uccelli, bambini che agiscono un po‘ per forza e un po‘ per tenerezza, una morte.

Maddalena Vaglio Tanet è nata a Biella nel 1985. Ha studiato lettere alla Scuola Normale e all’università di Pisa. In seguito si è trasferita negli Stati Uniti per un PhD alla Columbia University, con tesi sulla poesia plurilingue di Amelia Rosselli. Dopo il dottorato è tornata in Europa e ha cominciato a lavorare come scout letteraria. Ha abitato per quasi dieci anni a Berlino e da due anni vive a Maastricht. Ha pubblicato poesie su riviste italiane, americane e tedesche. Il suo libro per bambini Il Cavolo di Troia e altri miti sbagliati (Rizzoli) è stato finalista come migliore esordio al Premio Strega Ragazze e Ragazzi 2021. Il suo secondo libro per bambini, Casa Musica (Raum Italic) ha vinto il Premio Orbil 2023 (premio delle librerie indipendenti) ed è stato tradotto in tedesco. Tornare dal bosco (Marsilio) è il suo esordio nella narrativa per adulti. Candidato al Premio Strega 2023, finalista al Premio Fiesole e al Premio Flaiano e vincitore del Premio Segafredo, è in corso di traduzione in inglese, tedesco, portoghese, greco, olandese e francese. I diritti cinematografici sono stati acquisiti. Il suo prossimo libro per ragazzi, Rim e il grande volo delle parole, uscirà per Rizzoli in primavera. Sta scrivendo un nuovo romanzo per adulti.